Pierre-Boulez-Saal – Ein akustisches Wunder

8. MĂ€rz 2017

Berlin hat eine neue SpielstĂ€tte fĂŒr große Kammermusik. Nach jahrelangen Umbauarbeiten wurde der Pierre-Boulez-Saal im ehemaligen Magazinbau der Staatsoper Unter den Linden eröffnet. FĂŒr Hausherr und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Daniel Barenboim ist der Konzertsaal ein „musikalisches Wunder“ – geschaffen von dem amerikanischen Stararchitekt Frank Gehry und dem Akustiker Yasuhisa Toyota, der auch fĂŒr den Klang der Hamburger Elbharmonie verantwortlich zeichnet.

Das Besondere am neuen Konzertsaal sind die wechselnden Klang- und Sichterlebnisse, die Holzbauweise sorgt fĂŒr die nötige WĂ€rme und die optische Harmonie. Der Pierre-Boulez-Saal ist Teil der von Barenboim gegrĂŒndeten Musikakademie, die Musikstudenten aus der arabischen Welt und Israel zusammenbringt. Namensgeber des Saals ist der französische Dirigent und Komponist Pierre Boulez (1925 -2016), mit dem Barenboim befreundet war.

Foto: ©Volker Kreidler